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Flug und Ankunft

Um vier Uhr mussten wir also aufstehen, um dann eine Stunde später zum Frankfurter Flughafen zu fahren. Dort war erstaunlich wenig los. Als Familie durften wir an den Family Schalter, wodurch wir nicht anstehen mussten und so enorm viel Zeit gespart hatten. Danach machten wir erst einmal bei einer Bäckerei halt und frühstückten. Bei der Sicherheitskontrolle mussten wir unsere ganzen Getränke wegwerfen( wir hatten obwohl wir das Prozedere kennen mal wieder viel zu viel davon eingepackt ). Hier hatten wir erwartet, dass meine Geige wie schon öfters genauer auf Sprengstoff untersucht wird, aber das blieb erstaunlicherweise aus. Was wenn da jetzt wirklich Sprengstoff drin gewesen wäre? Nach der Sicherheitskontrolle hatten wir noch ganze zwei Stunden zeit bis zum Boarding. Da wurde es natürlich extrem langweilig. Da hätten wir auch noch eine Stunde länger schlafen können ;-). Als es dann endlich ans Boarding ging, durften wir, weil wir anscheinend extrem verpeilt aussahen und anscheinend schon wieder den Familienbonus hatten, durch den First Class Eingang o_O . Glück hatten wir da echt nicht wenig. Was mir und meinem kleinen Bruder den 11 Stunden Flug von Frankfurt nach L.A. wirklich erleichterte, war das wir „Inseat-Entertainment“ hatten. Das heißt in dem jeweiligen Vordersitz war ein kleiner Fernseher, man konnte sich hieraus vielen Filmen einen aussuchen und den dann anschauen. Das war wirklich genial. Als es dann an den Anflug auf LAX ging. Hatte ich ein mulmiges Gefühl, denn ein halbes Jahr ganz weg von freunden und unserem Pferd zu sein ist doch schon was anderes als 6 Wochen Urlaub. Aber es war eigentlich kein negatives Gefühl, sondern ich war eher aufgeregt und glücklich. Nachdem wir dann unsere Koffer vom Gepäckband genommen hatten, was erstaunlicherweise innerhalb von 5 Minuten passiert war, mussten wir erst einmal arrangieren, wer welchen Koffer nimmt, denn 6 Koffer auf 4 Personen plus Handgepäck ist nicht so leicht. Aber irgendwie haben wir es dann doch geschafft. Natürlich würden wir nicht in einem Hotel wohnen, das wäre ja auf Dauer viel zu teuer , wir hatten ein Haus mit Garten(!) gemietet, was auch schon teuer genug ist.Auf der Hinfahrt mit dem Mietauto waren alle sehr angespannt, denn es konnte ja auch eine völlige Bruchbude sein und wir hätten dann unser ganzes Geld in den Sand gesetzt. Doch es ist wirklich keine Bruchbude, sondern ein wirklich schönes etwas älteres Haus mit Whirlpool(!) und begehbaren Kleiderschrank( das ist für amerikanische Häuser nicht unüblich, aber zuhause hatte ich natürlich keinen) Mein Zimmer muss ich mir mit meinem Bruder teilen, was aber nicht weiter schlimm ist, da wir uns gut verstehen und genügend Schrankplatz da ist ;-D . Das Haus sah wirklich fast genauso aus wie auf den Fotos. Nur hier und da stand mal seeeeeehr eigenwillige Deko. Und ein Zimmer war so niedrig, dass ein Erwachsener sich etwas falten muss um darin stehen zu können, aber all das ist nicht so schlimm. Wir haben einen schönen wohn-ess-bereich, hübsche Schlafzimmer und einen tollen Garten. Das wir so einen großen Garten haben, haben wir in der Millionen-Stadt L.A. nicht erwartet, auch nicht, das wir so im Grünen leben. So ist es umso schöner hier. Leider konnten wir uns nicht gleich ausruhen, oder Koffer auspacken, sondern mussten erst einmal wieder los und einige Sachen erledigen, wie z.B. neue Sim Karten für unsere Handys besorgen. An sowas denkt man immer gar nicht, aber man will ja auch da telefonieren und das Internet nutzen, ohne ewig viel Geld zu bezahlen. Einkaufen mussten wir auch, denn die Schränke waren natürlich nicht mit Lebensmitteln gefüllt. Wenn man in irgendein Geschäft geht, egal welche, sollte man sich lieber eine lange Hose anziehen, denn die Gebäude sind so stark gekühlt das man Gänsehaut bekommt und sich leicht erkälten kann, obwohl es draußen heiß ist. Danach konnten wir endlich nach hause und endlich schlafen *-*

7.8.14 23:34

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